ALPS MOVE

ALPS MOVE ist das Festival für regionalen Tanz in Südtirol. Als Plattform für zeitgenössischen Tanz und Bewegungstheater gibt ALPS MOVE Südtiroler Tänzer und Tänzerinnen einen Aufführungsrahmen. Das Festival ist eine Initiative der Südtiroler Tanzkooperative, ein Zusammenschluss von regionalen KünstlerInnen im Bereich des zeitgenössischen Tanzes. Ziel ist es, dem regionalen Tanz eine Stimme zu geben und ihn fest im Südtiroler Kulturkalender zu verankern. Daneben will ALPS MOVE die regionale Tanzszene mit dem Ausland vernetzen: Mit Austauschprojekten und der Zusammenarbeit mit internationalen Choreographen spinnen wir eifrig unsere Netze.

 

2018 erstreckt sich ALPS MOVE über die Monate September, Oktober und November: Wie gewohnt werden verschiedene Ortschaften bespielt - heuer sind dies Völs am Schlern, Lana, Meran, Bozen und St. Ulrich. Nach dem Auftakt Ende September in Völs am Schlern, kommt das Festival im Oktober nach Lana und Meran; Im November geht es zunächst nach Bozen und zum Abschluss nach St. Ulrich. 

Auch die Jugend ist ALPS MOVE ein Anliegen und so findet sich ein Workshop für Schulen im diesjährigen Programm. Die Performance "Umrisse vom Ich oder Du" mit Sarah Merler, Katharina Illnar und Greta Pichler kann auf Anfrage im Laufe des Schuljahres in verschiedenen Schulen organisiert werden. 

Bereits im Sommer 2018 ging die COMMUNITY DANCE ACADEMY über die Bühne. Im Rahmen des 14-tägigen Workshops von 23.07. bis 04.08.18 tauchten Kinder und Jugendliche aus ganz Südtirol in die Welt des Tanzes ein und zeigten am Samstag, 4.08. gemeinsam mit Haydn Orchester von Bozen und Trient die Performance "BRÜCKEN BAUEN/ COSTRUIRE PONTI". www.communitydance.it 

 

Der Tanz verändert die Plätze. Nach dem Auftritt des Tanzes erkennt man die Orte nicht mehr wieder, schreibt Jacques Derrida in seinen Choreographien. ALPS MOVE will in diesem Sinne Südtirol verändern!

EINE INITIATIVE DER

SÜDTIROLER TANZKOOPERATIVE und

Errante teatrodanza, Meran

idea-tanztheaterperformance_Doris Plankl, Bozen

Kulturverein Muspilli, Meran

Tanzschmiede / Fucinadanza_Martina Marini, Meran

 

IN ZUSAMMENARBEIT MIT

La Fundicion, Teatro della Limonaia 

KONTAKT

Südtiroler Tanzkooperative 

Braunsbergweg 6

I-39011 Lana (BZ) 

T +39 338 8144999

info(at)alpsmove.it

PROGRAMM

Little Arizona ist ein verlassener Reitplatz. Er ist Teil der Geschichte des Ortes Völs am Schlern und voller Spuren der Vergangenheit, die sich mit den Kindheitserinnerungen des Geschwisterpaares Claudia und Benjamin Tomasi vermischen. Dieser Raum, dicht besiedelt von Eindrücken, wird zum Schauplatz einer Performance. Sie besteht aus einer Serie von Begegnungen zwischen Ku?nstlerin, Ku?nstler und Dorfbewohnern, sogenannten „Offenen Kreisen“. Das kollektive Archiv „Little Arizona“ u?bersetzt das geduldig gesammelte Material des kollektiven Bewusstseins eines ganzen Dorfes in akustische und choreografische Elemente.

In diesem Projekt interessieren mich verschiedene Aspekte: Im Tanz wie sich Bewegung bei ihrer Übertragung von Mensch zu Mensch verändert. Und es beschäftigt mich die Frage der Grenze zwischen Übung, Choreografie und Performance. Außerdem finde ich die Ritualisierung der Bewegungsübertragung spannend. Parallel zur Bewegung behandeln wir weitere Aspekte: Welche Gerüche, Töne, Geschmäcke und visuelle Eindrücke prägen den Ort Völs am Schlern? All diese Informationen fließen in das „kollektive Archiv“ ein.

For over five years Claudia Tomasi and her brother Benjamin, sound artist, have been working on the fragile converging point between micro sensorial corporeal conditions and sound sculptures. Their latest works are "Vertraute Distanz", "Schnittstelle Material" and "I Think Not", a solo piece choreographed by Debora Hay and performed by Claudia Tomasi in a dialog with her brother Benjamin.

 

 

 

Supported by
PERFORMANCE

LITTLE ARIZONA

CLAUDIA & BENJAMIN TOMASI (IT/DE/AT)

29.09. 20.00

 

 

VÖLS AM SCHLERN, EX-REITERPLATZ "LITTLE ARIZONA"

 

 

 

Treffpunkt: Vor dem Tourismusbüro von Völs am Schlern um 19.30 Uhr (am Kreisverkehr)
Bei Regen findet die Performance im Ex-Café Waldmann statt; 


Konzept und Produktion 
Claudia und Benjamin Tomasi
Choreografie und Darstellerin Claudia Tomasi
Foto Claudia und Benjamin Tomasi
Sound design  Benjamin Tomasi
light design  Claudia und Benjamin Tomasi, Carlo Quartararo

 

URAUFFÜHRUNG

 

 

EINTRITT FREI

Wie kann eine auch noch so kleine Bewegung u?ber die Haut wahrgenommen werden? Diese Performance erkundet das Empfinden der Bewegung anhand deren Spontaneität und ohne der Suche nach einer Form. Die Form ist vergänglich, sie entwickelt sich fort und kehrt wieder an den Ausgangspunkt zuru?ck. Alles unterliegt der Kontrolle, aber letztendlich kann nichts völlig kontrolliert werden.

"Always through the eyes, a skin poetry into the smallest crystalline movement, everywhere. Without limitations. From a naked breath with your tongue. The form never stays the same, you can control this, and nothing."

Stefania Bertola, dancer, choreographer and teacher, trained as a dancer in Bolzano. She then pursued her study path in various cities including Berlin, New York and in Israel.

Elisabeth Ramoser trained at the Academy of Fine Arts of Perugia. She later attended numerous courses and masterclasses including the Dance Works in Berlin, the SEAD in Salzburg and the Young Batsheva Ensemble.

Supported by
STREET PERFORMANCE

THROUGH STREET 

ELISABETH RAMOSER, STEFANIA BERTOLA (IT)

02.10., 1100 

LANA, AM GRIES

 

03. + 04.10., 11.00 

MERAN, SPARKASSEN STRASSE

Choreografie, Darsteller Elisabeth Ramoser, Stefania Bertola  

 

 

EINTRITT FREI

STRIVE: Seit seiner Entstehung ist der Überlebensdrang tief im menschlichen Sein verankert und zeigt sich auch in der heutigen Konsum - und Medien - Gesellschaft. Wie viel Überlebensinstinkt tragen wir heute noch in uns, und wie äußert er sich in der modernen, zivilisierten Welt? Ist er u?ber Generationen unverändert auf uns u?bertragen worden, oder hat er sich dem Lauf der Zeit angepasst? Welche sind die Gefahren, die wir bekämpfen, jetzt, wo keine wilden Tiere mehr auf uns lauern? Wieso sind wir nie zufrieden und horten immer mehr, obwohl wir längst genug haben?

Anastasia Kostner ergru?ndet den Ursprung der Unersättlichkeit und der Konsumgier unserer Gesellschaft. Sie fragt sich dabei, inwieweit dieses Phänomen mit dem urspru?nglichen Überlebenstrieb in Verbindung gebracht werden kann. 

Anastasia Kostner is a freelance dancer and choreographer since 2012. Graduating from IDA in Linz (AT), Laban in London (UK), she devoted herself to performing, showcasing in South Tyrol and the Netherlands, amongst others also at Dance Camera West (USA), Anticorpi XL (IT), La Becquée (FR).

MEETING POINT Zwei junge Menschen – beide aus Brasilien, aber aus unterschiedlichen Städten stammend – sind 8.000 Kilometer weit gereist. Viele Jahre mussten sie warten, um schließlich auf der entgegengesetzten Seite des Planeten zum ersten Mal aufeinander zu treffen und Gemeinsamkeiten zu entdecken. Sie erkennen, dass sich unsere verworrenen Schicksale oftmals u?berkreuzen und uns in neue Menschen verwandeln. Und sie haben als gemeinsamen Ort die Leidenschaft fu?r den Tanz entdeckt.

Die Darsteller Thiago Luiz Almeida und Caio Henrique de Souza haben unter der Leitung von Asier Zabaleta Breakdance und Hip Hop verschmolzen und etwas Neues, Undefiniertes erschaffen, was dennoch alle drei beschreibt und ihnen gerecht wird. 

ERTZA was created by the dancer and choreographer Asier Zabaleta (Ezkio, Gipuzkoa 1.972) in 2004, with the aim of finding a new space in which different artistic disciplines could work together through contemporary dance. Its works have been performed in many countries in Europe, Asia and South America and have been awarded many international prizes.

Austauschprojekt; 

Mit freundlicher Unterstützung: Gemeinde Meran

2 PERFORMANCES

STRIVE

ANASTASIA KOSTNER & TANZSCHMMIEDE (IT/NL)

MEETING POINT

ERTZA (ES)

05.10. 2000

RAIFFEISENHAUS, LANA

16.11., 20.00 Kulturhaus St. Ulrich (nur STRIVE)

STRIVE

Konzept Anastasia Kostner, Martina Marini
Choreografie Anastasia Kostner in Zusammenarbeit mit den Darstellern
Darsteller Camilla Bundel, Christian Guerematchi, Riccardo Meneghini, Anastasia Kostner 
Musik & Sound Rutger Muller
Lichtdesign Carlo Quartararo
Kostüm Tanzschmiede
Foto Maarten van der Glas
Produktion Tanzschmiede 

 

MEETING POINT
Regie Azier Zabaleta 
Choreografie Azier Zabaleta  in Zusammenarbeit mit den Darstellern
Darsteller Thiago Luiz Almeida & Caio Henrique de Souza
Fotos Azier Zabaleta 
Produktion  Ertza

Programm in italienischer Erstaufführung 

EINTRITTSPREISE

Einzelkarte: 12,- €
Ermäßigt: 7,- € 
(Ermäßigte Karten für StudentInnen
< 26 und SeniorInnen > 65)

DIE EWIGE GEGENWART Der Mensch ist vielleicht das einzige Lebewesen, das alle drei Zeit-Dimensionen gleichzeitig lebt: die Vergangenheit, die Gegenwart und die Zukunft. Das ist möglich, da der Mensch die Fähigkeit der Erinnerung besitzt und die Fähigkeit, sich eine Zukunft vorzustellen. Und dank der Sprache, der Schrift, der Musik und des Tanzes kann er Erinnerungen festhalten und seine Geschichte erzählen. Dieser dreidimensionale erzählende Mensch ist heute in Gefahr. Die digitale Welt stellt eine ständige Beanspruchung unserer Sinne dar, wir sind immer erreichbar und in Echtzeit zu einer unmittelbaren Stellungnahme aufgefordert.

Wo kommen wir her? Wer sind wir? Welche sind unsere Traditionen? Welche Rolle spielen unsere Vergangenheit und Zukunft in unserer Gegenwart?

Dabei schwindet langsam unsere Fähigkeit zu erinnern, zu erzählen und uns etwas vorzustellen. Was wu?rde passieren, wenn der Verlust unserer Gedankenwelt, wenn das Bedu?rfnis, immer fu?r alle anderen abrufbar zu sein, den Menschen in eine ewige Gegenwart sperren wu?rde?

Sabine Raffeiner is a dancer and pedagogue and for over 28 years she has been teaching at the dance school Arabesque in Merano (IT). Since 1988 she has been working with various organizations both as a dancer and choreographer, arranging performances, short pieces and her own choreographies. Winner of the “Fersen” Award for Direction in 2016.

Mit freundlicher Unterstützung von: Ballettschule Arabesque ASV Meran, Stephan Raffeiner, Fosca Schiavo; 

OUT OF HOME Wenn wir in eine neue Umgebung u?bersiedeln, sind wir im ersten Moment völlig u?berfordert. Wir versuchen, Ordnung um uns herum zu schaffen, uns zu orientieren und einen Platz in der neuen Gemeinschaft zu finden. Aber schaffen wir es, im Strom einer Gesellschaft mitzuschwimmen, die mit uns selbst gar nichts zu tun hat?

„Out of home“ verhandelt mit Hilfe des zeitgenössischen Tanzes die eigene unsichere Identität und die eigenen Wurzeln, sobald es zur Begegnung mit einer neuen Gesellschaft und deren Vorurteilen kommt.

„Die Idee für dieses Stück lieferte der Austausch eigener Erfahrungen. Wir haben versucht, die uns wichtigen Thematiken in Schlüsselworten auszudrücken und diese wiederum in Schrittsequenzen zu übersetzen. Dabei kombinierten wir zeitgenössischen Tanz mit Luftakrobatik und visueller Kunst.

Born in Meran in 1994 Rixa Rottonara moved to Berlin after High School to explore performing arts at the school Die Etage, where she also discovered arial acrobatics. In summer 2018 she performed in Carmen in the Kammeroper Schloss Rheinsberg under the direction of Giorgio Madia.

2 PERFORMANCES

DIE EWIGE GEGENWART

SABINE RAFFEINER (IT)

OUT OF HOME 

RIXA ROTONARA (IT/DE)

06.10. 2000

RAIFFEISENHAUS, LANA

DIE EWIGE GEGENWART Sabine Raffeiner

Choreografie Sabine Raffeiner mit den Darstellern
Konzet, Regie, Kostüme, Sabine Raffeiner
Darsteller Laura Andrian, Silvia Greghi, Eleonora DeMaio, Tania Ottavi
Foto Catello Nigro
Musik verschiedene Autoren 
Lichtdesign Sabine Raffeiner, Carlo Quartararo
Texte Paolo Quarta
Skulpturen Giuseppe Dondi

 

OUT HOF HOME

Choreografie und Darsteller Rixa Rottonara, Rebecca Dirler
Konzept  Rixa Rottonara, Kristina Francisco
Fotos Louis Edgar Maxillian Schulze
Musik verschiedene Autoren
Lichtdesign Rixa Rottonara, Carlo Quartararo
Regie, Produktion Rixa Rottonara

PROGRAMM IN ITALIENISCHER ERSTAUFFÜHRUNG

EINTRITTSPREISE

Einzelkarte: 12,- € 
Ermäßigt: 7,- €
(Ermäßigte Karten für StudentInnen
< 26 und SeniorInnen > 65)

LA BAMBINA IMPERTINENTE Ein Ritual ist eine Handlung einer Gruppe oder eines Individuums und läuft nach festgesetzten Regeln ab. Ausgangspunkt des Stückes ist der rituelle Charakter der Choreografie, die versucht, die innersten Kräfte des Menschen freizulegen. Dieser schwankt nämlich ständig zwischen dem, was er sich wünscht und dem, was ihm auferlegt wird. Wir alle tragen eine zwiespältige Welt in uns, die wir im sozialen Umfeld unterdrücken müssen. Der Tanz kann diese Welt zum Vorschein bringen, um den Schatten zu erkunden, der in uns lauert.

Born in 1985 in Merano, Francesca Ziviani studied dance in Bolzano, Rome and at the Conservatoire in Lyons. Over the past decade she has worked with various French choreographers, including Jean Claude Gallotta, Olivier Dubois and Annie Vigier/Franck Apertet. Since 2016 she has also developed her creative projects with the group “Sens Interieur Brut”.ind. Ein dadurch ausgelöster möglicher Selbstheilungsprozess kann eine neue Sicht auf die Dinge eröffnen.

Mit freundlicher Unterstützung von Centre Choréografique de Roubaix, Point Ephèrme, Paris

NEFELIBATA Im Trio Nefelibata geht es um Dreierkonstellationen von zwischenmenschlichen Beziehungen. Das Zusammenspiel dreier Körper lässt unterschiedliche Strukturen und Formen entstehen. Es bildet sich eine Kette zusammenhängender Figuren im Raum. Genutzt werden Hebeaktionen und akrobatische Elemente. Jeder Kontakt ist ein vorprogrammierter Ablauf, mathematisch genau und emotionslos. Im Laufe des Stückes verändern sich die Körper, Kommunikation entsteht. Die Beziehung zueinander wird emotionaler, die Sensibilität vergrößert sich und bestimmt von nun an das choreografische Material.

PORZELLANHAUS Porzellan ist ein handwerklich hergestelltes Produkt. Die Fertigung benötigt Geduld und Feingefühl. Man schätzt es als besonders schön und wertvoll, und man bewahrt es sorgsam auf. Es ist als Material sehr begehrt und weit verbreitet, aber es ist ebenso äußerst zerbrechlich – so wie die Liebesbeziehung zwischen zwei Menschen, zum Beispiel zwischen Mann und Frau. Das Porzellanhaus steht metaphorisch für das empfindliche Gleichgewicht in der Beziehung zweier Menschen als etwas besonders Wertvolles, das alle haben möchten, doch nur schwer bewahren können. 

Marion Sparber, originally from South Tyrol, is based in Berlin. She received her dance training at Varium and Iwanson School. Marion has collaborated as a dancer with companies such as Stella Zannou, Sonia Rodriguez, ADN-Dialect, Eldon Pulak and Wee-Dance Company:

Supported by
3 PERFORMANCES

LA BAMBINA IMPERTINENTE 

FRANCESCA ZIVIANI (IT/FR)

NEFELIBATA 

MARION SPARBER & IDEA TANZ THEATER PERFORMANCE (IT/DE)

PORZELLAN HAUS 

MARION SPARBER (IT/DE)

25.10. 2000 

 

 

STADTTHEATER, MERAN

LA BAMBINA IMPERTINENTE
Konzept & 
Choreografie Francesca Ziviani
Regie Sebastien Ledig 
Darsteller Francesca Ziviani
Musik verschiedene Künstler
Lightdesign  Sebastien ledig
Produktion Sans interieur Brut

NEFELIBATA
Konzept & Choreografie Marion Sparber
Darsteller Kenan Dinkelmann, Marion Sparber, Lina Valverde
Originalmusik Lisa Simpson, Agente Costura, Kuo-Jam Han Sachéz 
Produktion Idea Tanz Theater Performance
Produktionsleitung Doris Plankl

PORZELLANHAUS
Konzept & Choreografie Marion Sparber
Darsteller Marion Sparber & Guest
Foto James Rea
Originalmusik Stephane Pigneul (eigene Kompositionen), Brenda Lee, Lucky Dragons, Murcof, Robert Henke
Lightdesign Carlo Quartararo 
Produktion Idea Tanz Theater Performance

 

Italienische Erstaufführung 

EINTRITTSPREISE

Einzelkarte: 12,- €
Ermäßigt: 7,- € 
(Ermäßigte Karten für StudentInnen
< 26 und SeniorInnen > 65)

LUCY: CORPI DI DONNE Lucy ist zweifellos der berühmteste Australopithecus der Welt. Seine sterblichen Überreste fand man 1974 in Äthiopien. Er ist wichtiges Zeugnis für die Entwicklung der Spezies Mensch hin zum aufrechten Gang. Lucy ist weiblich und besitzt einen Frauenkörper. Sie ist damit ein erster Mosaikstein in einer langsamen und komplexen Geschichte der Spezies, einer Geschichte von Haltungen, Formen und Symbolen, die zur gegenwärtigen modernen Frau führen. Die Performance zeichnet diesen Weg nach. Unter Verwendung des zeitgenössischen Tanzes wird die Verwandlung des weiblichen Körpers von der Prähistorie bis heute dargestellt. Wie hat sich der Begriff der Weiblichkeit verändert? Wie äußerten und äußern sich deren Charakteristiken?

Stefania Bertola, dancer, choreographer and teacher, trained as a dancer in Bolzano. She then pursued her study path in various cities including Berlin, New York and in Israel where she spent a period at the Kibbutz Contemporary Dance Company (IL). She then improved as a dancer and teacher at CIMD (International Center of Movement and Dance) in Milan.

BEFORE I WAS BORN Wie klingen in unserem Inneren die Spuren der Vergangenheit, die unsere Vorfahren hinterlassen haben? Wie können wir die Einzelteile erkennen, die sich in den Jahren verloren haben, sich aber in stiller Anwesenheit zeigen? Das Projekt „Before I was born“ erforscht die persönliche Identität vor dem Hintergrund der generationenübergreifenden familiären Beziehungen. Anhand autobiografischer Elemente wie Erinnerungen, Anekdoten, Fotografien, Filme, Gegenstände und Kleider fügen die Künstler Fragmente ihrer familiären Geschichten aneinander.

Mit freundlicher Unterstützung der Gemeinde Meran

Founded in 2013 by dancer Jesus Lezameta and performer Silvia Morandi, the Errante Teatro Danza company’s focus is the body and the relationship between individual, environment and society.

THE TRIP Inspirationsquelle für dieses Stück stellt die psychedelische Kultur in den 60er und 70er Jahren dar. Die damalige Avantgarde war überzeugt, dass eine „Revolution des Ich“ möglich sei. Die Rebellion des Individuums fände demzufolge in der Schönheit der Imagination und im poetischen Gedanken statt. Die Performance stützt sich auf persönliche Erfahrungen im Bereich der Improvisation, die Charlotte Zerbey und Alessandro Certini Ende der 70er Jahre vor allem im nordeuropäischen und amerikanischen Raum der Postmoderne gemacht haben. Ein von Zerbey und Certini aufgezeichneter poetischer Text wird zur Partitur und Leinwand, auf der sich die Choreografie entwickelt. Diese basiert auf Dialog und Schöpfung aus dem Moment.

Mit freundlicher Unterstützung MIBACT, Regione Toscana

Founded in 1989 by Charlotte Zerbey and Alessandro Certini, Company Blu performs in various Italian theatres and is a regular guest at international festivals. It currently heads the TRAM multiple artist in residence project, and is supported by MIBACT, the Tuscan Region and the Municipality of Sesto Fiorentino.

3 PERFORMANCES

LUCY: CORPI DI DONNE

STEFANIA BERTOLA & QUINTA DANZA (IT)

BEFORE I WAS BORN

ERRANTE TEATRO DANZA (IT)

THE TRIP 

COMPANY BLU (IT)

09.11. 2000

STADTTHEATER GRIES, BOZEN

LUCY: CORPI DI DONNE

Konzept und Choreografie Stefania Bertola 
Darsteller Stefania Bertola, Elisabeth Ramoser
Musik verschiedene Interpreten
Kostüme Silvana Zampedri
Produzione Stefania Bertola & LA QUINTA DANZA 

BEFORE I WAS BORN
Regie 
Silvia Morandi
Darsteller Silvia Morandi, Iosu Lezameta, Magda Simone, Vlastimil Viktoria, Miriam Zarbo
Assistenz Michele Fucich
Foto benemalen Film 

THE TRIP
Konzept und Choreografie 
Alessandro Certini, Charlotte Zerby
Darsteller Alessandro Certini, Charlotte Zerby
Foto Enrico Gallina 
Musik Spartaco Cortesi
Kostüme Company Blu
Produzione Company Blue

 

Uraufführung von LUCY e BEOFRE I WAS BORN

EINTRITTSPREISE

Einzelkarte: 12,- €
Ermäßigt: 7,- € 
(Ermäßigte Karten für StudentInnen
< 26 und SeniorInnen > 65)

SAKNES - , „Wurzeln“ auf Lettisch, entsteht aus dem Bedürfnis heraus, bestimmte Werte wie Identität, Vaterland und Tradition innerhalb einer globalisierten und von massiver Völkerwanderung charakterisierten Welt zu begreifen. Die gebürtige Lettin Santija Bieza begegnet so den Themen des physischen und geistigen Exils, dem Verhältnis zwischen individueller und kollektiver Vergangenheit, dem Zugehörigkeitsempfinden für ein Land mit der Frage: Ist es möglich sich zu entwurzeln und neu zu verwurzeln, ohne die eigene Identität zu schwächen?

Santija Bieza was born in Latvia. She studied theater production at the University of Rome 3 (D.A.M.S.) and at the University of Rennes, during which she also worked as a dancer, performer, and actress for various productions. Her work is largely influenced by performance-arts in which various modes of expressions are utilized. She lives and works in Bolzano.

BORN TO KILL Nora Pider kommt aus Südtirol, einem Land mit einer langen Jagdtradition. Sie ist einerseits fasziniert von der Jagd, den damit verbundenen Ritualen und der Naturverbundenheit der Jäger, andererseits abgestoßen von der Fähigkeit, Leben auszulöschen. Auch Noras Vater war Jäger. Als er 2014 starb, erbte sie seine drei Gewehre. „Born to kill“ ist eine Annäherung der Künstlerin an die Jagd. Diese wird anhand von Filmaufnahmen dokumentiert. Dort ist festgehalten, wie Jäger schießen und die notwendigen Voraussetzungen für das Jagen erlernen. Zugleich wird dieser Aneignungsprozess in einer Performance wiederholt als Ergebnis sowohl der persönlichen Erfahrungen Nora Piders wie auch als eine vertiefte Studie über das Verhältnis zwischen Waffen und Körper (vor allem dem einer Frau). Es werden zudem sogenannte Ted-talks zitiert, also Vorträge, in denen „Fachleute“ überzeugend ihr Wissen vorstellen.

Mit freundlicher Unterstützung Land Tirol, Stadt Innsbruck 

VonPiderZuHeiss is a group of artists who have been working together since 2009. They regularly join force with different people who share their interest in entertainment culture to create plays for theatre, concert halls and art venues. Their performances involve pastiche and reveal their love for the present.

IN TO Elisabeth Ramoser trained at the Academy of Fine Arts of Perugia. She later attended numerous courses and masterclasses including the Dance Works in Berlin, the SEAD in Salzburg and the Young Batsheva Ensemble. Since 2010 she is working as a dancer mostly in Germany and Italy

"Ich versuche schneller zu sein als die Schwerkraft, um extrem langsam zu leben, sodass die innere Architektur immer in einer Herzsituation ist und die Emotion physisch sein kann. Ich suche eine weiche Stabilität in einem Moment, der aus dem Gleichgewicht fällt. Ich sehe einen zweiten Weg in einem Raum, wo alles Information ist. Ich suche die reine Schwäche, wo das Atom durch den freien Willen zerfallen kann und ich den Moment von 8 Seiten gleichzeitig sehen kann, um ihn nicht zu verstehen. Und an der Quelle atmet ein Reptil."

Supported by
2 PERFORMANCES / TANZTHEATER

SAKNES

SANTIJA BIEZA (LT/IT)

BORN TO KILL 

VONPIDER ZUHEISS (IT/AT)

IN TO 

ELISABETH RAMOSER (IT9

14.11. 2000

SUDWERK, BOZEN

Programm in Uraufführung

SAKNES
Konzept, Choreografie, Performance, Regie, Kostüme Santija Bieza
Fotos und Video Santija Bieza, Marco Sonna
Kostüme Santija Bieza

 

BORN TO KILL

Konzept Von PiderZuHeiss
Darsteller Nora Pider 
Musik Julian Angerer
Fotos Ali Paloma
Text und Dramaturgie Martin Fritz
Produktion Vorbrenner & Gruppe Dekadenz
Ausstattung Ali Paloma 

 

IN TO 

Konzept, Choreografie Elisabeth Ramoser
Darsteller Elisabeth Ramoser, Jay Sanson
Fotos und Video Elisabeth Ramoser, Jay Sanson
Kostüme Elisabeth Ramoser
Musik Jay Sanson
Produktion Elisabeth Ramoser, Jay Sanson

EINTRITTSPREISE

Einzelkarte: 12,- €

Ermäßigt: 7,- € 

(Ermäßigte Karten für StudentInnen < 26 und SeniorInnen > 65)

CONTACT JAM

10.11. 1500 - 1900

STADTTHEATER GRIES, BOZEN

Contact Improvisation ist das Ausloten kinästhetischer Möglichkeiten im Kontakt tanzender Körper. Manchmal wild und athletisch, manchmal ruhig und meditativ, lädt es zu kreativem Denken, Spontaneität und technischem Können ein. 

WARM UP: Josu Lezameta

 

 

FREIWILLIGE SPENDE

Keine Anmeldung erforderlich; 

VERANSTALTUNGEN IN DEN SCHULEN

UMRISSE VOM ICH ODER DU 

SARAH MERLER, KATHARINA ILLNAR, GRETA PICHLER (IT/AT)

Termine in Absprache mit den interessierten Schulen 

 

 

Durch die tänzerisch-literarische Annäherung an das Thema Grenzen entsteht Raum für eine Auseinandersetzung mit Grenzsetzung und Grenzdefinition im gesellschaftlichen öffentlichen Sinne, sowie auf einer persönlichen Ebene. Die künstlerische Kombination von Tanz und Sprache spricht unterschiedliche Bereiche der Wahrnehmung an. Dabei werden Gedankengänge ausgelöst, Fragen aufgeworfen, wobei jedoch nicht zwangsläufig Antworten gefunden werden müssen.

TextKörper is a collective consisting of the author Greta Pichler and the two dancers Sarah Merler and Katharina Illnar. Together the three artists elaborate combinations of text and movement to offer new ways of approaching performances and common topics.

Information und Anmeldung: alspmove(at)gmail.com 

Supported by

KONTAKT & VERANSTALTUNGSORTE